1. Clublauf 2018  Bei unpackbarem Sommerwetter ging der erste Clublauf des heurigen Jahres über die Bühne.  Nebeinbei konnten wir uns über ein sehenswertes Starterfeld freuen.   In der 17,5T-Klasse, die ja nun der generell verbreiteten Rennchassis-17,5T-Blinky-  Übersetzung 1:4,5-Formel angeglichen wurde, wurde besondere Spannung erwartet. Nämlich  ob sich die ehemaligen TT01-Treiber mit den doch ein bisschen flotteren und gerne auch  falsch einzustellenden Autos zurechtfinden würden. Sie fanden sich zurecht, größte positive  Überraschung dabei war die Dominanz von René Petrik in den Vorläufen, der sich den TQ  sichern konnte. Vorjahresmeister Erich Kainz hätte von Startplatz zwei in den Finali sicher für  noch mehr Spannung gesorgt, er war aus Termingründen aber nicht mehr dabei. So kam es  zum Showdown zwischen René und Alex Dachauer, der die nun kühleren Bedingungen besser  zu nutzen wußte und die ersten beiden Finalläufe für sich entschied. Das dritte Finale ging  dann nach schönem Fight an René der somit auf Platz zwei gesamt landete, vor Robert  Gerhartl.   Der 13,5T-Klasse drückte Club-Neuzugang Robin Riedmann (herzlich Willkommen, by the  way!) den Stempel auf, gegen ihn war auch Routinier Vinzenz Schrank und Vater Gerhard  Riedmann praktisch chancenlos. Vinzenz ließ hier allerdings mit einigen superschnellen  Runden durchaus wissen, daß es für Robin wohl nicht ganz so easy bleiben wird. Dennoch  entschied Robin in überzeugender Manier alle Durchgänge für sich, vor Vinzenz und Gerhard.  Hier würden wir uns aber fürs nächste mal noch ein paar mehr Starter wünschen.  Die Modified-Königsklasse war diesmal mit immerhin 7 Startern schön besetzt, es lief alles auf  ein interessantes Duell zwischen Indoor-Meister Dominic Vogl und Sascha Gluuxi Klug hinaus,  obwohl die anderen natürlich gerne ein Wörtchen mitreden wollten. In den Finali mußte sich  TQ Domi sich zeitweise ordentlich strecken, um Gluuxi Paroli zu bieten, dahinter tobten  ansehnliche Zwei- und auch Dreikämpfe um die Plätze. Schlußendlich behielt Dominic das  bessere Ende für sich gefolgt von Sascha und Mod-Aufsteiger Jürgen Linsberger, der mit  sauberen Leistungen am Ende noch auf dem Treppchen landete.  Formel 1: Aisi. Mehr brauchen wir da eigentlich nicht sagen. Diesmal war es aber nicht ganz so  einfach für ihn, mit Mistelbach-Legionär Manuel Trinko hatte er schon einen ebenbürtigen  Gegner. Auch hier wurde sehr cool um den Sieg gefightet, spannend machte es Aisi Teubl aber  im ersten Finale mit einem durchschnittlich erfolgreichen Überrundungsmanöver, was dem  Herausforderer Manuel den Sieg des Laufes bescherte. Aisi gewann den zweiten und so war  es das letzte Finale, bei dem es um den Tagessieg ging. Am Ende: Aisi vorne, vor Manuel und  Michael Pittner.